Der Nebel überarbeitet
So trüb lag der Morgen im matten Sonnenlicht.
Das Zwitschern der Vögel. Ich hörte es nicht.
Ein Nebel verbarg, was mein Herz erfreute
Und suchend fragte ich im Anfang von Heute:
Soll das alles gewesen sein
Schauernd, fröstelnd, mit stumpfen trauernden Blick,
schaute ich auf Gestern. Dem Vergangenem zurück.
Das Brot, so lieblos lag es auf den Küchentisch.
Es roch nicht nach Brot. Der Kaffee er war nicht frisch.
Die Brust verschnürt. Ängstlich kämpfend nach Luft,
wurde mein Zu-Haus zu einer eiskalten Gruft.
Die Schwaden des Nebels verlangten nach mir.
Und den Tränen nahe. Suchte nach Dir:
Soll das alles gewesen sein?
Doch schleichend mit den Nebelschleier
Drückte der Einsamkeit gierend Feuer
Und Sie fraß!
Die mich besaß!
Beengte. Bedrängte
Sie gierte.
Sie verwirrte.
So wollte ich dort schrei`n.
Doch kein Wort,
ein kalter Hohn!
Und ich, ich erstickte.
Voller Angst,
Im tiefsten Schmerz -,
da ich sie erblickte
Und trüb liegt der Morgen in den Sonnenstrahlen.
Und der Wind wird weiter im Strandsand malen.
Die Blumen blühten, das hatte ich gern.
Feiner Geruch von Jasmin lag so fern.
Soll das alles gewesen sein?
Schweigend streifte ich das Nass der Tränen ab.
Und schweigend nahm mich der Nebel in sein Grab.
Mit zitternder Hand. Erdrückt wie erschlagen.
Ich konnte den Nebel, nicht mehr ertragen
Nicht Schmerz. Nicht Ohnmacht. Ich suchte nach Dir.
Doch kalt ist der Nebel. So kalt war es in mir.
Soll das alles gewesen sein?
Und schleichend kam ganz unbedacht.
Die Angst durch des Nebels graue Nacht
Die Angst durch das dunkle Tor der Nacht.
Sie gierte!
Und ich irrte!
Sie wuchs schaudernd heran.
Sie saugte
mich und laugte!
Hielt michfesselnd im Bann.
Doch kein Wort,
ein kalter Ton!
Und ich, ich erstickte
Dunkle Trauer
im tiefsten Schmerz -
da ich ihn erblickte
So trüb war der Morgen im warmen Sonnenblick.
Doch es blieb nur die Verbitterung zurück.
Soll das alles gewesen sein?
@ Jürgen Corhsen
Das Zwitschern der Vögel. Ich hörte es nicht.
Ein Nebel verbarg, was mein Herz erfreute
Und suchend fragte ich im Anfang von Heute:
Soll das alles gewesen sein
Schauernd, fröstelnd, mit stumpfen trauernden Blick,
schaute ich auf Gestern. Dem Vergangenem zurück.
Das Brot, so lieblos lag es auf den Küchentisch.
Es roch nicht nach Brot. Der Kaffee er war nicht frisch.
Die Brust verschnürt. Ängstlich kämpfend nach Luft,
wurde mein Zu-Haus zu einer eiskalten Gruft.
Die Schwaden des Nebels verlangten nach mir.
Und den Tränen nahe. Suchte nach Dir:
Soll das alles gewesen sein?
Doch schleichend mit den Nebelschleier
Drückte der Einsamkeit gierend Feuer
Und Sie fraß!
Die mich besaß!
Beengte. Bedrängte
Sie gierte.
Sie verwirrte.
So wollte ich dort schrei`n.
Doch kein Wort,
ein kalter Hohn!
Und ich, ich erstickte.
Voller Angst,
Im tiefsten Schmerz -,
da ich sie erblickte
Und trüb liegt der Morgen in den Sonnenstrahlen.
Und der Wind wird weiter im Strandsand malen.
Die Blumen blühten, das hatte ich gern.
Feiner Geruch von Jasmin lag so fern.
Soll das alles gewesen sein?
Schweigend streifte ich das Nass der Tränen ab.
Und schweigend nahm mich der Nebel in sein Grab.
Mit zitternder Hand. Erdrückt wie erschlagen.
Ich konnte den Nebel, nicht mehr ertragen
Nicht Schmerz. Nicht Ohnmacht. Ich suchte nach Dir.
Doch kalt ist der Nebel. So kalt war es in mir.
Soll das alles gewesen sein?
Und schleichend kam ganz unbedacht.
Die Angst durch des Nebels graue Nacht
Die Angst durch das dunkle Tor der Nacht.
Sie gierte!
Und ich irrte!
Sie wuchs schaudernd heran.
Sie saugte
mich und laugte!
Hielt michfesselnd im Bann.
Doch kein Wort,
ein kalter Ton!
Und ich, ich erstickte
Dunkle Trauer
im tiefsten Schmerz -
da ich ihn erblickte
So trüb war der Morgen im warmen Sonnenblick.
Doch es blieb nur die Verbitterung zurück.
Soll das alles gewesen sein?
@ Jürgen Corhsen

nebelkorrekturen
sei gegrüßt jürgen;zunächst einmal: ich finde die idee, die hinter diesen seiten steckt ganz wunderbar
auch die idee(n) in dem gedicht, die stimmung , die bilder gefallen mir recht gut.
Es gibt aber einige Korrekturen, die nichts mit beschränkung der künstlerischen freiheit zu tun haben.
So lautet die richtige form des dativs:
„mit stumpfem trauernden Blick
Schaute ich auf Gestern. Dem Vergangenen zurück.“ (auf´s ?)
(eigentlich passt hier gar kein dativ, aber ich weiss nicht genau, was du hier meinst)
3 zeilen weiter:
Entweder „ringend nach luft“ oder „kämpfend um Luft“
In der zeile:
„ich konnte den Nebel nicht mehr ertragen“ hat das komma keinen sinn.
Das ende finde ich richtig gut. Du könntest vielleicht, um den „reim“ nacht – nacht zu vermeiden, etwas schreiben wie
„Die Angst durch des Nebels graue Macht
Die Angst durch das dunkle Tor der Nacht.”
Generell fehlen mir an einigen stellen die „verdichtungen” , unsere vorstellungskraft kommt schon durch sehr knappe worte in gang.
Mit lieben grüßen hugaine