Sommersonnenwende

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Sommersonnenwende

Heut hat der Tag die Nacht bezwungen
Am Südzenit, da hockt sie grau und klein
Ich hab mich auf den höchsten Berg geschwungen
Und warte auf den ersten Sonnenschein.

Im Nordosten schickt die Sonne erste Schimmer
Die Sterne werden blaß und fahl.
So beginnt es jetzt und immer
Gleich kommt der erste Sonnenstrahl

Die Nacht beginnt schon Tau zu schwitzen,
Denn sie verschwindet fast auf einen Schlag.
Die Vögel fliegen auf der Bäume Spitzen
Und begrüßen laut den neuen Tag.

Der Tag, so lang und schön zugleich ,
Ist doch ein wenig schon Verlust
Was wirkt, als wär es pures Himmelreich,
Hat von der Hölle viel gewußt.

Da kehrt das Pendel sich an diesem Tage
Um – gewinnt ganz langsam nur an Macht.
Unaufhaltsam schwingt es weiter – ohne Frage
Bis hin zur allerlängsten Nacht!

©frecherDAX

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Nach 15 Jahren...

...konnte ich es gereift beenden...

frecherDAX